Die Vogelspinne


Poecilotheria Metallica
Grammostola Spec. North


Eine Vogelspinne? Ein Haustier? Viele werden sich Fragen stellen bei dem Gedanken, so ein Tier als Haustier zu beherbergen. Aber wenn man sich etwas genauer mit dem Thema auseinandersetzt, wird man schnell feststellen, dass Vogelspinnen ganz interessant sind, es gibt viele schöne, farbige Arten die ihren Lebensraum in  tropische bis subtropische Klimazonen besitzen. Sie suchen Schutz in Vegetationen,  Erdbauten oder Bäumen in denen sie die Wände mit Spinnenseide umhüllen und auf ihre Beute lauern.

Je nach Gattung erreicht ein Weibchen ein Alter von 25 Jahren, eine Körpergröße bis 10 cm und eine Spannweite von 28 cm, ein Bock hingegen wird nur ca. 8 Jahre alt und kann wesentlich kleiner werden. Vogelspinnen sind allgemein Einzelgänger und vertragen sich nur während der Verpaarungszeit mit Artgenossen.

Haltung

Eine Vogelspinne braucht nicht viel Platz, im Gegensatz zu vielen anderen Haustieren relativ anspruchslos ist und auch mit einem kleinen Geldbeutel problemlos zu halten ist. Man sollte sich allerdings bewusst sein, es sind keine Streicheltiere. 

Jedes Anfassen der Spinne bedeutet Stress für das Tier, bei einigen Arten ist dringend abzuraten. Vogelspinnen mögen für einigen Menschen langweilig erscheinen, wer "Action" sucht, sollte sich ein anderes Haustier suchen. 

Gefahren

Viele Mythen ranken sich um die Vogelspinnen. Wenn man sich mit dem Thema genauer beschäftigt, wird man feststellen, welche Unwahrheit sich dahinter verbergen. Vogelspinnen sind giftig, allerdings nur für die ihre Nahrungsquelle (Heimchen, Grillen).

Das Gift der Vogelspinne ist etwa mit dem einer Wespe zu vergleichen, es besteht also bei weitem keine Lebensgefahr. Menschen die allerdings allergisch gegen Insektengifte sind, sollten vorsichtig sein. Manche Spinnen haben auch noch andere Verteidigung als „ dem Biss „.

Einige Arten sind "Bombardierspinnen", sie besitzen feine Brennhaare am Hinterleib, die sie bei einer Bedrohung mit den Beinen abstreifen. Diese Haare können in die Augen gelangen, das sehr unangenehm sein kann, bei Kontakt mit der Haut kann es zu Juckreiz kommen, wie mit einer Brennnessel. Auch hier sollten Allergiker besonders achtsam sein.  Die meisten Spinnen jedoch ergreifen die Flucht oder drohen bevor sie wirklich bombardieren oder zustechen.

Vogelspinnen sind nicht bedrohlich für den Menschen - aber Respekt - sollte man nie verlieren!

Allgemeine Infos

Die ersten Spinnen gab es schon vor 400 Millionen Jahren.
Es gibt ungefähr 30.000 Spinnenarten weltweit.
Bei den Vogelspinnen gibt es bis heute bis zu 800 beschriebene Arten.

Du bist jetzt sicher, dir eine Vogelspinne zu zulegen? 

Ich helfe dir gerne und gebe dir Tipps dass dein neues Hobby dir Spaß bereitet.

 


 
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